Schamaika
Sinn und Zweck der Stiftung

Von der Kinderzeitung zur Großfamilie

Alles begann im Jahr 1988 mit einer Kinderzeitung. Sie hieß KLiCK. Die Initiatoren hatten das ehrgeizige Ziel, die erste aktuelle politische Wochenzeitung für Kinder in Deutschland herauszugeben, was sie auch fünf Jahre lang geschafft haben.

Die Redakteure waren professionelle Journalisten, die Reporter waren Kinder und Jugendliche aus allen Teilen Deutschlands. Gemeinsam fuhren sie um die halbe Welt, um für ihre Zeitung, aber auch für Rundfunk und Fernsehen zu berichten. Sie besuchten die deutsche Fußballnationalmannschaft, waren Gast in der Kinderrepublik Bemposta, reisten zu den Xavante-Indianern in Brasilien oder lauerten Helmut Kohl vor dem Bundeskanzleramt auf.

Bei einer Reportage über Rollstuhlfahrer entstand die Idee, die Honorare nicht selbst zu behalten, sondern mit dem gemeinsam verdienten Geld soziale und umweltfreundliche Projekte, vor allem für Menschen in Not zu finanzieren. Wir haben mit den Xavante-Indianer in Brasilien ein Gesundheitszentrum errichtet, wir bauten in Bremen Wohnhäuser für Punks, aidskranke Drogenabhängige und Asylbewerber. In Worpswede entstand eine Siedlung für kinderreiche Familien, und dann haben wir den Semkenhof gekauft, auf dem bis heute 19 Menschen mit mehrfachem Handicap leben und arbeiten.

Inzwischen haben wir uns auf die Zusammenarbeit mit geistig und/oder psychisch behinderten Frauen und Männern spezialisiert, die in ihrer Persönlichkeit gestört und verhaltensauffällig sind. Es ist unser Ziel, gemeinsam mit ihnen eine Lebensperspektive zu suchen, wenn möglich außerhalb von Wohnheimen und außerhalb der beschützenden Werkstatt.

In der Stiftung arbeiten 150 Frauen und Männer. Mehr sollen es auch nicht werden!

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