Schamaika
ARBEITEN

Ein besonderes Verhältnis

Die Werkstatt für behinderte Menschen, kurz WfbM, gibt es auf dem Semkenhof seit 1995. Es gab zunächst nur 12 Arbeitsplätze. Die Gründer wollten behinderte Menschen in die normale Arbeitswelt integrieren.

Die WfbM besteht daher bis heute aus Kleinbetrieben, die ähnlich funktionieren wie ein Imbiss, ein Ladengeschäft, ein Handwerksbetrieb. Produktionshallen gibt es nicht. Beschäftigte und Anleiter arbeiten gemeinsam an einer Aufgabe jeder nach seinen Fähigkeiten. Die Gruppenleiter arbeiten produktiv und beschränken sich nicht auf die Anleitung der Behinderten. Der Stellenschlüssel - ein Anleiter für 12 Beschäftigte - wird durchbrochen. Auf den Baustellen arbeitet ein Geselle nie mit mehr als drei Beschäftigten zusammen.

Die finanzielle Lücke, die entsteht, weil wir mehr Gruppenleiter als nötig einsetzen, muss durch die produktive Arbeit geschlossen werden. Die derzeit 86 behinderten Beschäftigten arbeiten mit insgesamt 21 Anleitern zusammen. Der Stellenschlüssel liegt somit bei 1:4.

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